Gehören Scheibenwischer bald der Vergangenheit an?

Gehören Scheibenwischer bald der Vergangenheit an?

Jeder Autofahrer braucht sie, doch kaum einer beachtet sie – die Scheibenwischer. Haben diese seit über hundert Jahren für den nötigen Frontscheibendurchblick sorgenden Helferlein bald ausgewischt?

Geschichte und Entwicklung des Scheibenwischers

Im Jahre 1903 gelangte in den USA ein Patent zur Anmeldung, das zwei Jahre später auch auf deutschem Boden für tropfenfreie Windschutzscheiben sorgen sollte – handbetrieben wohlgemerkt. Jene mittels Innenraumhebel in Gang gesetzte und per gummilippenbezogenem Gestänge über die Frontscheiben des frühen zwanzigsten Jahrhunderts ratternde Erfindung namens Scheibenwischer gab dem Automobilfahrer von damals – vor allem bei widriger Witterung – im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Ab 1926 nahmen dann Elektromotoren diese Arbeit in die Hand.

Zwar optimierten seit Einführung des Scheibenwischers etliche Neuerungen (wie platz- und gewichtssparende Elektromotoren, beschichtete Wischergummis, automatisch agierende Regensensoren oder direkt am Wischerarm platzierte und somit wassersparende Spritzdüsen) den „fahrzeugeigenen Scheibenreinigungsdienst“, doch am altbewährten „Wisch-und-weg-Prinzip“ hat sich seither nicht viel verändert.

Ist das Ende des klassischen Scheibenwischers bereits in Sichtweite?

Entwickler und Hersteller wie der weltweit führende Autozulieferer Bosch versuchen sich schon lange an Wischer-Alternativen wie etwa Gebläsen oder speziell beschichteten Fahrzeugscheiben, doch keine dieser Ideen konnte der Arbeitsweise des Scheibenwischers bisher das Wasser reichen.
Nun aber hält eine bereits bei Kampfjets für klare Sicht sorgende Technik Einzug ins Automobilgewerbe und könnte die altbewährten Scheibenwischer bald in die Wüste schicken.

Diese futuristisch anmutende Technologie bedient sich des Ultraschalls, mit dessen physikalischer Hilfe ein durch Schwingungen erzeugter Schutzschild die Frontscheibe umgibt und diese nicht nur vor dem herabströmenden Nass, sondern zugleich vor Insekten und Schmutzpartikeln schützen soll.
Allen voran bastelt der Sportwagenhersteller McLaren bereits eifrig an einer Umsetzung dieser kampfjeterprobten Ultraschalltechnik auf „bodenständiges Fahrzeugniveau“, um seinen somit scheibenwischerlosen Boliden einen noch geringeren Luftwiderstand (cw-Wert) zu verpassen und dadurch eventuell rennentscheidende Sekundenbruchteile an Vorsprung herauszukitzeln.

Durchblick dank Ultraschall – eine behördlich getaktete Zukunftsmusik

Doch diese hochfrequentierte Schwingungen erzeugende und garantiert schlierenfreie Scheibenreinheit schafft, nicht zuletzt bedingt durch die „auf Sicherheitsbedenken basierende Trägheit der Behörden“, wahrscheinlich noch längere Zeit nicht den Sprung zur Markteinführung.
Bis es also mit der offiziell zugelassenen „Ultraschalltechnik meets Windschutzscheibe“ tatsächlich soweit ist, werden noch reichlich Wassermassen vom Himmel fallen und Unmengen an Regentropfen von den guten alten Scheibenwischern hinweggewischt.

In diesem Sinne: Wir von Parts2Go halten bis dahin eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen und zugleich preiswerten Wischerblättern von namhaften Herstellern für Ihr Fahrzeug bereit.

Artikelbild: © BlueSkyImage / Shutterstock

Jeder Autofahrer braucht sie, doch kaum einer beachtet sie – die Scheibenwischer. Haben diese seit über hundert Jahren für den nötigen Frontscheibendurchblick sorgenden Helferlein bald ausgewischt?

Geschichte und Entwicklung des Scheibenwischers

Im Jahre 1903 gelangte in den USA ein Patent zur Anmeldung, das zwei Jahre später auch auf deutschem Boden für tropfenfreie Windschutzscheiben sorgen sollte – handbetrieben wohlgemerkt. Jene mittels Innenraumhebel in Gang gesetzte und per gummilippenbezogenem Gestänge über die Frontscheiben des frühen zwanzigsten Jahrhunderts ratternde Erfindung namens Scheibenwischer gab dem Automobilfahrer von damals – vor allem bei widriger Witterung – im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Ab 1926 nahmen dann Elektromotoren diese Arbeit in die Hand.

Zwar optimierten seit Einführung des Scheibenwischers etliche Neuerungen (wie platz- und gewichtssparende Elektromotoren, beschichtete Wischergummis, automatisch agierende Regensensoren oder direkt am Wischerarm platzierte und somit wassersparende Spritzdüsen) den „fahrzeugeigenen Scheibenreinigungsdienst“, doch am altbewährten „Wisch-und-weg-Prinzip“ hat sich seither nicht viel verändert.

Ist das Ende des klassischen Scheibenwischers bereits in Sichtweite?

Entwickler und Hersteller wie der weltweit führende Autozulieferer Bosch versuchen sich schon lange an Wischer-Alternativen wie etwa Gebläsen oder speziell beschichteten Fahrzeugscheiben, doch keine dieser Ideen konnte der Arbeitsweise des Scheibenwischers bisher das Wasser reichen.
Nun aber hält eine bereits bei Kampfjets für klare Sicht sorgende Technik Einzug ins Automobilgewerbe und könnte die altbewährten Scheibenwischer bald in die Wüste schicken.

Diese futuristisch anmutende Technologie bedient sich des Ultraschalls, mit dessen physikalischer Hilfe ein durch Schwingungen erzeugter Schutzschild die Frontscheibe umgibt und diese nicht nur vor dem herabströmenden Nass, sondern zugleich vor Insekten und Schmutzpartikeln schützen soll.
Allen voran bastelt der Sportwagenhersteller McLaren bereits eifrig an einer Umsetzung dieser kampfjeterprobten Ultraschalltechnik auf „bodenständiges Fahrzeugniveau“, um seinen somit scheibenwischerlosen Boliden einen noch geringeren Luftwiderstand (cw-Wert) zu verpassen und dadurch eventuell rennentscheidende Sekundenbruchteile an Vorsprung herauszukitzeln.

Durchblick dank Ultraschall – eine behördlich getaktete Zukunftsmusik

Doch diese hochfrequentierte Schwingungen erzeugende und garantiert schlierenfreie Scheibenreinheit schafft, nicht zuletzt bedingt durch die „auf Sicherheitsbedenken basierende Trägheit der Behörden“, wahrscheinlich noch längere Zeit nicht den Sprung zur Markteinführung.
Bis es also mit der offiziell zugelassenen „Ultraschalltechnik meets Windschutzscheibe“ tatsächlich soweit ist, werden noch reichlich Wassermassen vom Himmel fallen und Unmengen an Regentropfen von den guten alten Scheibenwischern hinweggewischt.

In diesem Sinne: Wir von Parts2Go halten bis dahin eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen und zugleich preiswerten Wischerblättern von namhaften Herstellern für Ihr Fahrzeug bereit.

Artikelbild: © BlueSkyImage / Shutterstock

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