Klein ist in: Dreizylindermotoren stürmen den Automobilmarkt

Dreizylindermotoren stürmen den Automobilmarkt

„Aller guten Dinge sind drei“ lautet der Leitspruch der – fast schon wie dreiköpfige Pilze aus dem Boden der Automobillandschaft schießenden – modernen Dreizylindergeneration, der durchaus um den Zusatz „Klein, aber fein sowie sparsam und kraftvoll“ erweitert werden darf.

Vor- und Nachteile der Dreizylindermotoren

Die bisherigen Schwächen der fast ausschließlich als Reihenmotor gebauten Dreizylinderaggregate wie längere Zündabstände, unsymmetrische Massenmomente und die daraus resultierende raue und wenig attraktive Laufkultur wurden durch darauf angepasste Materialien sowie durch technisch ausgereifte Entwicklungen wie speziellen Ausgleichswellen und Schwungscheiben deutlich ausgemerzt.
Die Stärken der je nach Herstellerangebot als Fremd- oder Selbstzünder agierenden Antriebs-Drillinge richten sich ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“: Weniger Gewicht durch den Wegfall des vierten Zylinders und somit weniger innere Kolbenreibung, was wiederum weniger Kraftstoffverbrauch zur Folge hat – und das bei vergleichsweise gleichbleibender Leistung – zusätzlicher Motoraufladung sei Dank. So liefert die moderne Dreizylindergeneration, die im Schnitt ohnehin deutlich weniger als fünf Liter Sprit auf 100 Kilometer benötigt, besonders im unteren Drehzahlbereich ein größeres Drehmoment, was sich vor allem im Stadtverkehr als optimale Zusammenkunft von hoher Leistung und geringem Verbrauch erweist.

Die kleinen Drillinge kommen nun auch bei großen europäischen Herstellern in Fahrt

Die zeitgemäßen Dreizylindermotoren (in zweisitzigen Stadtflitzern ohnehin die Nummer eins) haben mittlerweile auch in ausgewachsenen Familienkutschen ihren Platz gefunden. Je nach Größe, Gewicht und Gebrauch des Fahrzeugs sorgen sie mit einem Hubraum von meist einem bis anderthalb Litern, wahlweise benzin- oder dieselbetrieben sowie mit zusätzlicher Aufladung versehen, für „erfahrbare Freude“ hinsichtlich Laufruhe, Kraft und Sparsamkeit.

Wie weit der drollige Dreizylinder als attraktives Antriebaggregat bereits gekommen ist, beweisen nicht nur die schon seit geraumer Zeit darauf bauenden asiatischen Hersteller wie Daihatsu, Hyundai, Kia, Suzuki, Toyota und Co, sondern mittlerweile auch die westlichen Automobilmächte, darunter Ford, Mercedes (mit dem Smart Fortwo), Opel, Peugeot sowie die Volkswagengruppe (VW, Seat und Skoda). Zudem feierte auf dem Genfer Autosalon 2014 ein BMW-Van namens 2er Active Tourer seinen Einstand – der als Basismodell mit einem für die Bayerische-Motoren-Weltmacht völlig untypischen, da von Mini stammenden Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Litern Hubraum aufwartet, der seine 136 PS noch dazu mittels Frontantrieb auf die Straße bringt.

Zukunftsmodell: Dreizylindermotoren unterstützen neue Antriebstechnologien

Die Zeiten ändern sich also, womit den Drillingen unter der Haube international alle Wege offen stehen, denn zukünftig sollen diese bei Hybrid-Konzepten als aufgeladene Verbrennungsmotoren die kommende Generation der Elektroantriebe unterstützen, um gemeinsam eine neue Ära des zugleich umweltschonenden und leistungsfähigen Autofahrens einzuläuten.

Artikelbild: © rodho / Shutterstock

„Aller guten Dinge sind drei“ lautet der Leitspruch der – fast schon wie dreiköpfige Pilze aus dem Boden der Automobillandschaft schießenden – modernen Dreizylindergeneration, der durchaus um den Zusatz „Klein, aber fein sowie sparsam und kraftvoll“ erweitert werden darf.

Vor- und Nachteile der Dreizylindermotoren

Die bisherigen Schwächen der fast ausschließlich als Reihenmotor gebauten Dreizylinderaggregate wie längere Zündabstände, unsymmetrische Massenmomente und die daraus resultierende raue und wenig attraktive Laufkultur wurden durch darauf angepasste Materialien sowie durch technisch ausgereifte Entwicklungen wie speziellen Ausgleichswellen und Schwungscheiben deutlich ausgemerzt.
Die Stärken der je nach Herstellerangebot als Fremd- oder Selbstzünder agierenden Antriebs-Drillinge richten sich ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“: Weniger Gewicht durch den Wegfall des vierten Zylinders und somit weniger innere Kolbenreibung, was wiederum weniger Kraftstoffverbrauch zur Folge hat – und das bei vergleichsweise gleichbleibender Leistung – zusätzlicher Motoraufladung sei Dank. So liefert die moderne Dreizylindergeneration, die im Schnitt ohnehin deutlich weniger als fünf Liter Sprit auf 100 Kilometer benötigt, besonders im unteren Drehzahlbereich ein größeres Drehmoment, was sich vor allem im Stadtverkehr als optimale Zusammenkunft von hoher Leistung und geringem Verbrauch erweist.

Die kleinen Drillinge kommen nun auch bei großen europäischen Herstellern in Fahrt

Die zeitgemäßen Dreizylindermotoren (in zweisitzigen Stadtflitzern ohnehin die Nummer eins) haben mittlerweile auch in ausgewachsenen Familienkutschen ihren Platz gefunden. Je nach Größe, Gewicht und Gebrauch des Fahrzeugs sorgen sie mit einem Hubraum von meist einem bis anderthalb Litern, wahlweise benzin- oder dieselbetrieben sowie mit zusätzlicher Aufladung versehen, für „erfahrbare Freude“ hinsichtlich Laufruhe, Kraft und Sparsamkeit.

Wie weit der drollige Dreizylinder als attraktives Antriebaggregat bereits gekommen ist, beweisen nicht nur die schon seit geraumer Zeit darauf bauenden asiatischen Hersteller wie Daihatsu, Hyundai, Kia, Suzuki, Toyota und Co, sondern mittlerweile auch die westlichen Automobilmächte, darunter Ford, Mercedes (mit dem Smart Fortwo), Opel, Peugeot sowie die Volkswagengruppe (VW, Seat und Skoda). Zudem feierte auf dem Genfer Autosalon 2014 ein BMW-Van namens 2er Active Tourer seinen Einstand – der als Basismodell mit einem für die Bayerische-Motoren-Weltmacht völlig untypischen, da von Mini stammenden Dreizylinder-Benziner mit 1,5 Litern Hubraum aufwartet, der seine 136 PS noch dazu mittels Frontantrieb auf die Straße bringt.

Zukunftsmodell: Dreizylindermotoren unterstützen neue Antriebstechnologien

Die Zeiten ändern sich also, womit den Drillingen unter der Haube international alle Wege offen stehen, denn zukünftig sollen diese bei Hybrid-Konzepten als aufgeladene Verbrennungsmotoren die kommende Generation der Elektroantriebe unterstützen, um gemeinsam eine neue Ära des zugleich umweltschonenden und leistungsfähigen Autofahrens einzuläuten.

Artikelbild: © rodho / Shutterstock

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